Apr 26

Neue Facebook “Gefällt mir” – Funktion

Facebook hat ein neues Werkzeug für Blog – und Homepagebetreiber heraus gebracht: Den “Gefällt mir” – Knopf.
Dank Hombertho’s Blog bin ich auf diesen tollen Tipp gestoßen und man kann den Knopf mit ein wenig Geschick auf seiner Internetpräsenz einbauen. Besuchern, denen ein Blogeintrag oder die Homepage generell gefällt, drücken auf diese kleine Schaltfläche und tun damit auf ihren Facebook-Profilen kund, dass ihnen der Inhalt gefällt. Ergo kann wiederum jeder  Facebook Freund sehen, was wem wo gefällt und mit einem Klick ebenso auf die Homepage navigieren. Wenn man kein Interesse daran hat, den Datenschnippsel im Quellcode seines Blogs einzufügen, dann gibt es auch die Möglichkeit (bei WordPress), ein Plugin zu installieren.

So sieht’s aus

So sieht es dann schließlich auf meinem persönlichen Facebook Profil aus, wenn ich auf den “Gefällt mir” – Knopf drücke. Du findest ihn übrigens immer ganz oben, direkt unter der Überschrift. Ich finde, dass Du das auch gleich mal ausprobieren solltest :-) .

Viel Spaß dabei!
Keno

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geschrieben von Keno

Apr 22

(Angeblich) schlechte Online Einnahmen von Labels und Künstlern

Spiegel Online berichtet in seinem Artikel “Das Internet, ein Armenhaus für Musiker“, dass ein Künstler 12.400 Downloads z.B. bei iTunes verkaufen muss, damit der US Mindestlohn von ca. 1100 US $ erreicht wird. Eine, meiner Meinung nach, sehr hypothetische Annahme, denn aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass 12.400 Downloads zu 0,99 € einen Erlös, nach Abzug aller Vertriebsmargen etc., von ca. 5580 € zur Folge hätten. Vorausgesetzt, zwischen dem Künstler und iTunes ist nur ein seriös arbeitender Vertrieb eingeklinkt, der meist zwischen 15 und 40 % der von der Download-Plattform ausgeschütteten Beträge für sich beansprucht. Selbst, wenn ein Label die Vermarktung übernimmt, dann werden im Independent Bereich sehr oft 50/50 Deals ausgehandelt. Sollte ein solcher Vertrag bestehen, würden nachwievor 50% der 5580 Euro an den Künstler ausgeschüttet werden, also keine 1100 US $ Mindestlohn, sondern satte 2790 Euro. Da aber pro Monat nur in sehr seltenen Fällen 12.400 Songs von einem Künstler verkauft werden, selbst Mayor Labels dürften sich über diese Zahlen freuen, braucht man gar nicht erst darüber zu diskutieren, nach wievielen Verkäufen ein Mindestlohn erreicht wird, sondern vielleicht eher, auf welchem Wege sich ein Künstler vermarkten sollte.
Auch, wenn die Einkünfte über Downloads nicht der finanzielle Heilsbringer sind, so ist es heutzutage doch für kleine Projekte möglich, weltweit Gehör zu bekommen und mit eigenen Marketing Strategien, neue Fans zu ergattern. Meiner Meinung nach ein Riesenvorteil gegenüber früheren Zeiten, in denen ein weltweiter Vertrieb nur über Global Player möglich war. Künstler haben so alle Freiheiten, müssen sich nirgends reinreden lassen und übernehmen die Verantwortung für Erfolg und Misserfolg.
Meine Meinung: TOLL!

Was denkt Ihr?
Keno

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geschrieben von Keno